Gold und Bronze für den MRV bei Kleinbootmeisterschaft

  • 21.04.2018

Auf dem Essener Baldeneysee holten Ruderer bzw. Ruderinnen des MRV am Finaltag der Deutschen Kleinbootmeisterschaften 2018 Gold bzw. Bronze. Jason Osborne war nicht zu schlagen und holte sich wie im Vorjahr die Goldmedaille. Hannah Bornschein, die ehemalige Leichtgewichtsruderern, und Lea-Katlen Kühne lieferten sich im Finale ein spannendes Duell mit Marie-Sophie Zeidler und Annabel Oertel (Rgm.Donau-RC Ingolstadt/RC Potsdam) und errangen letztendlich den 3. Platz.

Osborne nicht zu schlagen

Das Finale im leichten Männer-Einer war eine einseitige Angelegenheit. Jason Osborne konnte sich vom Start weg absetzen und schnell eineinhalb Bootslängen Vorsprung rausrudern. Dahinter entwickelte sich ein spannender Dreikampf zwischen Jonathan Rommelmann (Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.), Lars Wichert (Ruder-Club ‚Allemannia von 1866‘, Hamburg) und Konstantin Steinhübel (Akademischer Ruderclub Würzburg e.V.) um Silber und Bronze. Osbornes Titelverteidigung geriet dabei zu keiner Zeit in Gefahr, souverän holt der Mainzer Gold. Rommelmann konnte trotz des hohen Anfangstempos den Angriff von Wichert und Steinhübel abwehren und Silber gewinnen. Wichert verließen im Schlussspurt die Kräfte, sodass Konstantin Steinhübel als Dritter das Podest komplettiert.

„Ich hatte mir vorgenommen, das Rennen von vorne zu fahren und das konnte ich gut umsetzen. Ich kam vom Start gut weg und konnte den Vorsprung kontrolliert halten. Am Ende habe ich nochmal etwas zugelegt, als ich germerkt habe, wie eng der Kampf um Silber und Bronze wurde“, so Jason Osborne nach seiner Titelverteidigung.

Bornschein, Kühne (Deutsche Kleinbootmeisterschaft 2018)

Bornschein, Kühne (Deutsche Kleinbootmeisterschaft 2018)

Bornschein und Kühne rudern zu Bronze

Im Finale des Frauen-Zweiers ohne dominierten Sophie Oksche und Alexandra Höffgen (Rgm.Donau-RC Ingolstadt/Neusser RV/). Schon auf der ersten Teilstrecke konnte das Duo einen Vorsprung von zwei Bootslängen auf Marie-Sophie Zeidler und Annabel Oertel (Rgm.Donau-RC Ingolstadt/RC Potsdam) rausfahren, den sie im weiteren Streckenverlauf weiter ausbauten. Auf Rang drei liegend kämpften sich Hannah Bornschein und Lea-Katlen Kühne (Mainzer Ruder-Verein 1878 e.V.) immer näher an Zeidler und Oertel ran, ein spannender Zielspurt entwickelte sich. Am Ende hieß es Gold für Oksche/Höffgen, Silber für Zeidler/Oertel und die Bronzemedaille geht an Bornschein/Kühne. „Hut ab, wir sind sehr zu­frie­den“, fasst Trai­ner Marc Krö­mer gegenüber der Allgemeine Zeitung zu­sam­men. Auch wenn da­mit für Küh­ne/Born­schein der Welt­cup in die­ser Boots­klas­se zu­nächst kein The­ma mehr sei, sei die Saison für die beiden noch lange nicht abgehakt.

Viele Ausfälle wegen Krankheit

Mo­ritz Moos muss­te in Es­sen krank­heits­be­dingt pas­sen, so dass Os­bor­ne in dieser Sai­son statt im Zweier mit Jason Osborne im leich­ten Ei­ner starten wird. Mo­ritz Moos kann nur noch auf ei­nen Platz im leich­ten Dop­pel­vie­rer hoffen. Auch Ben Drey­er, ei­gent­lich in aus­sichts­rei­cher Form, sag­te kurz­fri­stig we­gen Na­cken­pro­ble­men ab. Si­mon Kern und Ja­nis Sei­den­fa­den gin­gen in Es­sen nicht aufs Was­ser. Lui­sa Wer­ner konn­te nach einem Fahrradunfall zwar star­ten, aber nicht an ih­re ge­wohn­ten Leis­tun­gen an­knüp­fen. An­ni­ka Stein­le lieferte nach län­ge­rer Krank­heits­pau­se ei­nen gu­ten Vor­lauf, konnte danach aber ihren Trai­nings­rück­stand nicht wettmachen. Ra­oul Over­ath konn­te sich im Er­wachs­enen­be­reich noch nicht durch­set­zen.

Die Allgemeine Zeitung berichtet am 24.4.2018.