Qualifikationen für U19-Europameisterschaft und A-Weltmeisterschaft unterstreichen starken Saisonstart
Der Mainzer Ruder-Verein setzt seinen erfolgreichen Saisonstart konsequent fort. Bereits der Auftakt mit einem deutschen Meistertitel und fünf Vizemeisterschaften auf dem Ergometer hatte angedeutet, dass sich die Mainzer Athletinnen und Athleten früh in starker Form präsentieren würden.
Bei den ersten Rennen des Jahres bestätigte sich dieser Eindruck eindrucksvoll. Auf der Langstreckenregatta in Leipzig zeigte Paula Hartmann im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau eine stabile und kontrollierte Leistung und holte den Sieg nach Mainz. Für sie war dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur erneuten Qualifikation für den Frauenachter der Nationalmannschaft sowie mit Blick auf das große Ziel: die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Auch bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften über 2.000 Meter präsentierten sich die Mainzer Boote in hervorragender Verfassung. Maximilian Rühling erreichte im Leichtgewichts-Einer einen starken zweiten Platz, während Raphaela Werner im Zweier ohne Steuerfrau einen dritten Rang belegte. Beide Ergebnisse unterstreichen, dass die intensive Grundlagenarbeit des Winters Früchte trägt und sich die Athletinnen und Athleten auf einem vielversprechenden Weg befinden.
Am vergangenen Wochenende stand mit der Internationalen Juniorenregatta in München der nächste wichtige Prüfstein im Saisonverlauf an. Mehrere Mainzer Boote gingen an den Start, besonders überzeugen konnte jedoch der Zweier mit Jan Bornemann und Aron Schäfer (Bernkastel). Das Duo dominierte an beiden Tagen die Konkurrenz und ließ mit souveränen Auftritten keine Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit aufkommen. Mit zwei kontrollierten und mutigen Rennen sicherten sich die beiden die Direktqualifikation für die U19-Europameisterschaften in Brandenburg (23.–24.05.2026). Ein Ergebnis, das die kontinuierliche Trainingsarbeit beider Athleten eindrucksvoll bestätigt und auf weitere Erfolge hoffen lässt.
Am 12.05.2026 stand in Ratzeburg bereits die nächste wichtige Entscheidung an. Maximilian Rühling und sein Kasseler Zweierpartner Naveen Shah mussten sich dort in zwei Ausscheidungsrennen beweisen. Das Boot aus Mainz und Kassel zeigte in beiden Läufen starke Leistungen, setzte die taktischen Vorgaben präzise um und sicherte sich damit die Chance auf die Qualifikation für die A-Weltmeisterschaften in Amsterdam (24.–30.08.2026).
Der Mainzer Ruder-Verein bestätigt damit erneut seine Position als einer der leistungsstärksten Vereine im deutschen Rudersport. Die Mainzer Athletinnen und Athleten sind hungrig auf weitere Erfolge und treiben ihre Entwicklung konsequent voran.
